Klosterneuburgs Pflegezentren helfen rasch und professionell

 

Tages- und Kurzzeitpflege zur Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige.

 

„Aktuell nehmen rund 1.669 Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Tulln eine Betreuung in Anspruch. Davon 812 die mobile Betreuung, 518 mit stationärer Pflege und 339 die 24 Stunden Betreuung. Um pflegende Angehörige zu entlasten, gibt es daher auch im Bezirk Tulln die Pflege- und Betreuungszentren. Dabei können Pflegebedürftige tageweise oder bis zu sechs Wochen in einem Pflegezentrum betreut werden“, so Soziallandesrätin Barbara Schwarz.

 

Tagespflege wird in der Regel von Montag bis Freitag, auf Anfrage auch an Wochenenden, angeboten. „Für Menschen die gerade tagsüber Unterstützung und Hilfe benötigen, steht die Tagespflege als Angebot zur Verfügung. Eine andere Möglichkeit ist die Kurzzeitpflege, die zur Überbrückung dienen kann, wenn ein pflegendes Familienmitglied länger verhindert ist. Bis zu maximal 42 Tage pro Jahr werden dabei gefördert, die Höhe ist von der Pflegestufe abhängig und gestaffelt“, informiert Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann.

 

 

Neben dem Caritas Haus St. Leopold und dem Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder bietet nun auch das NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Klosterneuburg (Haus Agnes) eine kurzfristige Hilfe an „Die Übergangspflege ist ein neues Angebot einer rehabilitativen Pflege und Betreuung von bis zu 12 Wochen als Überbrückungshilfe nach der Akutbehandlung in einem Krankenhaus und vor der Entlassung nach Hause. Bei dieser Leistung steht die Therapie und Rehabilitation und weniger die Medizin im Vordergrund. Ziel ist es, dass der Gast im Anschluss wieder zu Hause gut zurechtkommt“ führt Christoph Kaufmann abschließend aus.

 

Eine weitere Neuerung gibt es beim Thema Pflegegeld: Zukünftig soll das Pflegegeld für pflegende Angehörige im Rahmen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung nicht mehr als Einkommen angerechnet werden. Bisher wurde es bei der Berechnung der Höhe der Mindestsicherung als Einkommen einberechnet. Das wird nun durch die NÖ Landesregierung geändert.

 

Alle Fragen zur Pflege und Betreuung sowie zu den Förderungen gibt es bei der Pflegehotline unter 02742/9005-9095.